Wasserqualität 

Um eine hygienische, einwandfreie Trinkwasserversorgung garantieren zu können, führt die Wasserversorgung im Rahmen der Selbstkontrolle gemäss der Richtlinie W1 für die Qualitätsüberwachung in der Trinkwasserversorgung laufend Qualitätskontrollen durch.

Ein internes Qualitätssicherungssystem (QS) sorgt für zusätzliche Sicherheit. Die Ergebnisse der durchgeführten Analysen entsprechen bei allen als Trinkwasserproben hinsichtlich der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung sowie der Hygieneverordnung den lebensmittelrechtlichen Anforderungen.

Die genauen Informationen zur Wasserqualität in Neuenkirch finden Sie unter http://www.wasserqualitaet.ch

Das Wasser wird auch mittels UV-Bestrahlung desinfiziert.

Um den heutigen Standards einer modernen und wirtschaftlichen Wasserversorgung zu genügen, bildet die Wasserversorgung ihre Mitarbeiter kontinuierlich weiter aus.

Unsere Wasserversorgung ist Mitglied des SVGW (Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfaches).

Information über chlorothalonil

Neben den allgemeinen mikrobiologischen und chemischen Eigenschaften des Trinkwassers rückten in letzter Zeit Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder deren Abbauprodukte, nicht zuletzt wegen Untersuchungskampagnen der Kantonalen Laboratorien, in den Fokus der Öffentlichkeit. Dabei war in den Medien oft vom Wirkstoff Chlorothalonil und dessen Abbauprodukten zu lesen.

Die WVN hat sehr hohe Qualitätsansprüche an das Trinkwasser und es gilt die Lebensmittelgesetzgebung konsequent einzuhalten. Die wichtigste Massnahme zur Reduktion der Rückstandsgehalte wurde bereits vom Bund ergriffen, indem die Verwendung von chlorothalonilhaltigen Produkten per Januar 2020 in der Schweiz verboten ist. Das heisst, Chlorothalonil wird in der Landwirtschaft nicht mehr eingesetzt und die Chlorothalonil-Abbauprodukte im Grundwasser werden allmählich abnehmen.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat aufgrund der Neubeurteilung durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) weitere Abbauprodukte des Wirkstoffes Chlorothalonil auf die Liste der relevanten Metaboliten gesetzt. Damit gilt auch für diese Substanzen der Höchstwert von 0.1 μg/l im Trinkwasser.

Die Wasserversorgungen in der Schweiz sind im Rahmen ihrer Selbstkontrolle gemäss Lebensmittelgesetz verpflichtet, das Trinkwasser analytisch zu überwachen. Entsprechend hat die WVN auch ihre Grundwasserpumpwerke und Quellen geprüft. Die Resultate haben eine leichte Überschreitung des Höchstwertes von 0.1 ug/l ergeben.

Wissenschaftliche Studien zeigen aber klar auf, dass auch Trinkwasser mit mehr als 0.1 μg/l Chlorothalonil-Metaboliten sicher ist und bedenkenlos getrunken werden kann.

Als Sofortmassnahme wurde die Trinkwassermischung mit anderen Bezugsquellen (Seewasserpumpwerk Sempach, Gemeinde Emmen) optimiert. Damit kann sichergestellt werden, dass das Mischwasser unter dem Höchstwert von 0.1 ug/l liegt.

Die Wirksamkeit der bereits getroffenen Sofortmassnahmen werden mit weiteren Kontrollmessungen periodisch überprüft und aufgrund der Ergebnisse optimiert, um unseren Kunden möglichst Trinkwasser, frei von Verunreinigungen zur Verfügung zu stellen.

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